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Veranstaltungen

Kunstgespräch im Januar

Am Mittwoch, den 18. Januar, um 18.00 Uhr blicken Jürgen Lüftner und Prof. Dr. Michael Scholz-Hänsel zurück auf eines der größten Kunstereignisse des Jahres 2016 "Walking on Iseo Lake: ein Projekt von Christo und Jeanne-Claude" und versuchen eine kritische Einschätzung. Die Referenten schildern eigene Eindrücke vor Ort, präsentieren viel Bildamterial und verweisen auf zwei begleitende Ausstellungen in Brescia und Saint Paul de Vence.

27. Generalversammlung des Neuen Leipziger Kunstvereins e. V.

Am Mittwoch, den 22. Februar, um 18.00 Uhr laden wir alle Mitglieder herzlich zur Generalversammlung des Neuen Leipziger Kunstvereins e.V. in das Museum der bildenden Künste ein. Im Anschluss präsentiert Dr. Hans-Joachin Wandt Foto- und Filmimpressionen aus dem vergangenen Vereinsjahr und den Studienreisen.

Hinweis in eigener Sache:Generalversammlung hat keinen Vorstand zu wählen. Allerdings möchten wir dafür werben, im Vorstand mitzuarbeiten. Der derzeitige Vorstand ist schon mehr als 10 Jahre aktiv und im Jahr 2018 ist der Vorstand neu zu wählen. Wir suchen unsere Nachfolger!

Wir werden im Anschluss an die Generalversammlung Mitgliedsausweise gegen Bareinzahlungen des Mitgliedsbeitrages ausgeben.

Kunstgespräch im März

Am Mittwoch, den 15. März, um 18.00 Uhr sehen wir das Filmessay (60 min.) "Ein unordentliches Filmleben" (1996) über Peter Pewas (1904-1984) begleitet von einer Einführung und anschließenden Diskussion mit dem Autor des Filmessays, unserem Mitglied Fred Gehler. Pewas studierte am Bauhaus zu Weimar bei Klee, Kandinski und Moholy Nagy. In seiner Arbeit widmete er sich Fotomontagen und Filmplakaten. Pewas schreibt in "Das entfesselte Plakat: Das naturalistische Gestaltungsprinzip starb mit der Eroberung der bewegten Kamera im Film. Folgerichtig kam ich zum bewegten Bild, zum Film."

Pewas Oevre prägen vor allem Experimental- und Dokumentarfilme ("Der nackte Morgen", "Vormittag eines alten Herrn"). Er drehte drei Spielfilme in drei konträren, politischen und sozialen Systemen (1943 "Der verzauberte Tag", 1948 "Straßenbekanntschaften", 1955 "Viele kamen vorbei").

Kunstgespräch im April

Am Mittwoch, den 19. April, um 18.00 Uhr findet unter dem Motto "ich will selber mein Schicksal sein" - zum 150. Geburtstag von Elsa Asenijeff eine Gedenkveranstaltung zusammen mit der GEDOK Gruppe Leipzig/Sachsen e. V.  im Museum der bildenden Künste statt.

Elsa Asenieff (1867, Wien-1941, Freiberg) zählte zu den ersten weiblichen Studierenden der Leipziger Universität. Als Schriftstellerin setzte sie sich gesellschaftskritisch mit den Gegebenheiten für Frauen in ihrer Zeit auseinander und übte Kritik am Wissenschaftsbetrieb. Wie Else Laske-Schüler in Berlin ist sie in Leipzig die herausragende Vertreterin der avantgardistischen Moderne und des Expressionismus, den sie in Leipzig gemeinsam mit Walter Hasenclever und Kurt Pinthus begründete. Männer wie Max Klinger (1857-1920) oder der Dresdner Karl August Lingner (1861-1916) inspirierten sie zu erotischer Liebeslyrik. Das Museum der bildenden Künste besitzt den Gips und einen Bronzeabguss der Porträtbüste von Asenijeff, das Gemälde "Elsa Asenijeff", Manuskripte und Briefe. In Bräunsdorf wurde 2011 ein Denkmal für sie errichtet.

Tagesexkursion nach Zwickau im Mai

Am Sonnabend, den 13. Mai bietet der Kunstverein seinen Mitgliedern eine Tagesexkursion mit dem Bus nach Zwickau und zur Burg Schönfels an. Ein Rundgang durch die Stadt an der Mulde führt vorbei am Robert-Schumann-Haus, Gewandhaus, Alte Münze und an den neu gestalteten Anlagen an der Paradiesbrücke und vom Schloß Osterstein bis zu den vermutlich ältesten erhaltenen, städtischen Wohnbauten im Osten Deutschlands, den Priesterhäusern am Dom. Die Kirche St. Marien zählt zu den bedeutendsten spätgotischen obersächsischen Hallenkirchen. Am Nachmittag besuchen wir die Burg Schönfels, die im 12. Jahrhundert gegründet wurde und im 15./16. Jahrhundert im Stil der Spätgotik und Renaissance umgestaltet wurde.

 

Die Teilnahme ist auf 30 Personen begrenzt und wird ca. 35,00 Euro kosten. Sie kann nur stattfinden, wenn mindestens 25 Personen teilnehmen. Sie können sich bis zum 23. Januar zwischen 9.00 bis 12.00 Uhr bei Dr. Sieglinde Remane unter Tel.Nr.: 0341  4512028 anmelden.

Kunstgespräch im Mai

Am Mittwoch, den 17. Mai, um 18.00 Uhr spricht Prof. Dr. Michael Scholz-Hänsel zu Thema: "Von Lissabon nach Sevilla: Auf den Spuren von Entdeckern und Eroberern um 1500". 

Kunstgespräch im Juni

Am Mittwoch, den 21. Juni, um 18.00 Uhr wird uns Kunsthistorikern Christine Dorothea Hölzig Politische Denkmale Leipzigs seit 1989 näher vorstellen. Leipzig feierte 2015 sein 1000jährigers Stadtjubiläum. Erste Denkmale gibt es in der Stadt seit dem letzten Drittel des 18. Jahrhunderts. Das Kapitel Geschichte, dem sich der Vortrag widmet, beginnt nach dem Fall der Mauer und fokussiert auf das politische Gedenken. Zahlreiche Denkmale entstanden während der DDR-Zeit für Opfer des 2. Weltkrieges. Jedoch sind Opfergruppen ausgegrenzt. Nach der politischen Wende wurden sowohl aus städtischem wie bürgerlichem Engagement neue Mahnmale für bisher nicht geehrte Opfer des NS-Regimes geschaffen. Sie stehen für den ungebrochenen Willen, Unrecht nicht zu vergessen. Gleichzeitig entstanden erste Denkmale für die Friedliche Revolution. Der Vortrag eröffnet einen Blick auf die inhaltlichen wie künstlerischen Ansätze zeitgenössischen Gedenkens in der Stadt Leipzig im letzten Vierteljahrhundert.

Exkursion nach Paderborn, Münster und Osnabrück im Juni / Juli

Vom 29. Juni bis 2. Juli bieten wir Ihnen eine Studienreise unter der Leitung von Prof. Dr. Michael Stuhr zur Baukunst und bildenden Kunst in Paderborn, Münster, Osnabrück, Soest, Hann und Münden an. 

Die Reisekosten betragen ca. 360,00 Euro zuzüglich Eintrittsgelder. Interessenten können sich ab dem 9. Januar bei Familie Stuhr unter der Tel.Nr.: 0341 980 7279 verbindlich anmelden. Die Teilnehmerzahl ist auf 24 Personen begrenzt.

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