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Geschichte

Das Leipziger Museum der bildenden Künste verdankt seine Entstehung dem Leipziger Kunstverein. Dieser hatte sich bei seiner Gründung im Jahre 1837 das Ziel gesetzt, der Stadt ein Kunstmuseum einzurichten, das Haus mit Leben zu erfüllen und Kontakt zum aktuellen Kunstgeschehen zu halten. Seinen Aufgaben blieb der Leipziger Kunstverein verpflichtet - bis zu seiner Zwangsauflösung 1946.

Am 2. November 1990 lud der Neue Leipziger Kunstverein von 1990 zur Gründungsversammlung in das Museum der bildenden Künste ein und einige hundert Interessenten, unter ihnen auch zahlreiche ehemalige Leipziger, folgten dem Aufruf.

Damit wurde deutlich gemacht, dass sich der Neue Leipziger Kunstverein von 1990 auf die Tradition des Kunstvereins von 1837 bewusst beruft und sich wie dieser als ein Bürgerverein der Leipziger kunstinteressierten Bevölkerung zur Pflege und Förderung der bildenden Künste versteht. Er ist aber auch offen für Mitglieder die ihren Wohnsitz nicht in der Stadt haben und sich für seine Ziele engagieren wollen.

Nun ist es heute zweifellos weder sinnvoll noch möglich, die Ziele eines vor mehr als 160 Jahren gegründeten Vereins restaurieren zu wollen. Das einst vom Kunstverein begründete "Städtische Museum" besitzt heute als "Museum der bildenden Künste Leipzig" nationales und internationales Ansehen. Die Gemälde und die graphische Sammlung sind dem Museum ebenso inkorporiert wie die reichliche Kunstbibliothek, und auch die wechselnden Kunstausstellungen zu aktuellen und historischen Themen sind längst eine wichtige Aufgabe des Museums geworden.

© Neuer Leipziger Kunstverein e.V.   |   Beethovenstraße 35   |   04107 Leipzig